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22. Juli
2010 - 27. Februar 2011
Bilder vom Tod
Weißgrundige Lekythen
im klassischen Athen
Eine
Ausstellung in den Staatlichen Antikensammlungen.
Die Museen am Königsplatz besitzen eine der weltweit
größten Sammlungen weißgrundiger Lekythen
aus Athen.
Anlässlich ihrer wissenschaftlichen Publikation durch die
Bayerische Akademie der Wissenschaften widmen wir dieser herausragenden
Gattung antiker Keramik eine Studioausstellung.
Lekythen sind Salbölgefäße, die bis in das
frühe
5. Jh. v. Chr. zu unterschiedlichen Zwecken verwendet werden, dann aber
nur noch als Grabschmuck und Grabbeigabe dienen. In klassischer Zeit
werden sie oft mit Bildern dekoriert, die in einer Kombination aus
Umrisszeichnung und farbig gemalten Flächen auf einen
weißen
Grund gesetzt sind. Sowohl dieser Grund als auch die nicht-keramischen,
bunten Farben besitzen keine große Beständigkeit,
was den
Wert der zahlreichen gut erhaltenen Münchner Exemplare noch
erhöht.
Der außergewöhnliche Rang weißgrundiger
Lekythen
beruht auf ihrem Farbenreichtum, der sie zum wichtigsten Zeugnis
für die weitgehend verlorene Monumentalmalerei der
griechischen
Klassik macht.
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