Die Giebelskulpturen des Tempels von Ägina

 

Ägina liegt nur wenige Seemeilen vom Piräus, dem Hafen Athens, entfernt. In der archaischen Zeit des 7. und 6. Jahrhunderts vor Christus erreichte die Insel ihre höchste wirtschaftliche und politische Blüte. Hier prägte man das erste Münzgeld in Griechenland. Um 510 vor Christus begannen die Ägineten damit, in ihrem bedeutendsten Heiligtum, das der altehrwürdigen einheimischen Göttin Aphaia geweiht war, einen neuen Tempel zu bauen. Die Arbeiten nahmen an der Westfassade ihren Anfang. Vollendet wurden sie 10 bis 20 Jahre später im Osten. Das Gebäude aus Kalkstein wurde mit Skulpturen aus parischem Marmor geschmückt. Die beiden Giebelgruppen hatten trojanische Kriege zum Thema: Im Westen wurde der Konflikt gezeigt, den auch Homer in seiner Ilias beschreibt. Im Osten hingegen stellte man einen anderen Kampf um die Stadt dar, der nach der mythologischen Erzählung eine Generation vorher stattgefunden hatte.

Der Skulpturenschmuck des Aphaiatempels steht genau auf der Grenze zwischen zwei wichtigen Stilphasen der griechischen Kunst: Der Westgiebel ist noch spätarchaisch, der Ostgiebel frühklassisch. Nirgends sonst wird dieser einschneidendste Epochenwechsel der antiken Kunstgeschichte so anschaulich dokumentiert wie hier. Das macht die Ägineten zum wohl bedeutendsten uns erhaltenen Monument der griechischen Kunst.

Die Giebelskulpturen des Aphaiatempels wurden im April 1811 von einer Gruppe deutscher und englischer Forscher entdeckt. Ein Jahr später konnte sie Martin von Wagner in einer Auktion für den bayerischen Kronprinzen Ludwig ersteigern. Seit 1827 stehen sie in der Glyptothek.

Sep 2017

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