Augustus

 

Im Januar 27 v. Chr. verliehen Senat und Volk von Rom dem 36-jährigen Gaius Octavius, der unter dem Namen seines Adoptivvaters Julius Caesar seit drei Jahren unumschränkter Alleinherrscher des römischen Imperiums war, den Ehrentitel "Augustus", der "Erhabene". Das offizielle Kaiserbildnis, das man aus diesem Anlass schuf und das über den Tod des Herrschers hinaus immer wieder neu aufgelegt wurde, ist uns in rund 150 Exemplaren überliefert. Die qualitätsvollste Fassung bietet uns der Augustus der Glyptothek, der Teil der 1811 von Ludwig I. aus Verona erworbenen Sammlung Bevilacqua war. Er zeigt den Kaiser in überlegener Eleganz und unnahbarer Schönheit, mit ganz beruhigten Gesichtszügen und einer wohlgeordneten Frisur.

Anders als bei den zeitgenössischen republikanischen Porträts mit ihren markanten, von Falten durchfurchten Charaktergesichtern, die stets die Lebensleistung und politische Erfahrung des Dargestellten verdeutlichen wollten, fehlt jede Spur von Alter und Anstrengung. Der Herrscher soll dem Betrachter als souverän und zeitlos vorgeführt werden, erhaben über die Wechselfälle des Schicksals und die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens. Diese Aussage schärft sich noch, wenn man bedenkt, dass der Münchner Kopf aus den letzten Lebensjahren des Augustus stammt, der 14 n. Chr. mit 76 Jahren starb.

Der Augustus Bevilacqua der Glyptothek trägt einen Eichenkranz, die sogenannte Bürgerkrone. Sie kennzeichnet den Dargestellten als "pater patriae", als "Vater des Vaterlandes".

Sep 2017

Glyptothek München

15. Juni 2013

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15. Juni 2013

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Pompejanum Aschaffenburg

15. Juni 2013

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