Ein Golddiadem vom Schwarzen Meer

 

Zu den prächtigsten Goldarbeiten, die aus der Antike erhalten sind, gehört dieser aufwendig dekorierte Kopfschmuck, der von der Halbinsel Krim stammt. Um 150 v. Chr. geschaffen, diente er wohl als Grabbeigabe. Er ist aus mehreren getrennt gefertigten Stücken zusammengesetzt: Der untere Teil wird von einem Heraklesknoten aus Granat- und Goldelementen dominiert. Seine Enden sind beiderseits von Hülsen aus gebogenem Goldblech eingefasst, an denen über Scharniere die beiden Bügel des Diadems befestigt wurden. Die Bügel werden von einem netzartigen Schuppenmuster überzogen, das aus eingeschnittenen Blattornamenten besteht, deren Ränder mit Golddrähten und -kügelchen besetzt sind. Granateinlagen sorgen für ein effektvolles Farbenspiel. Links und rechts werden die Bügel von Zierkapseln mit reicher Voluten- und Schnurbandverzierung abgeschlossen.

Im vorderen Bereich des Kopfschmucks finden sich troddelförmige Anhänger, die alle denselben Aufbau haben: Eine Abfolge von rosettenbesetzten Rundscheiben, Granatperlen, die von halbkugeligen Blütenschalen flankiert sind, und Bündeln von Kettchen, an denen goldgefasste Perlen aus Granat, Karneol und braunem Sardonyx mit weißen Streifen sowie Goldkugeln befestigt sind.

In einem eigenen Arbeitsschritt schuf der Goldschmied die Figuren, die auf den Mittelteil des Diadems aufgelötet wurden. Man sieht hier zwei Seedrachen beiderseits der geflügelten Siegesgöttin Nike, die ein gegürtetes Gewand, einen Chiton, trägt und eine Opferschale oder einen Kranz in der rechten Hand hält.

Sep 2017

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