Kuros von Tenea

 

In majestätischer Pose steht dieser Jüngling vor uns. Der durchscheinende parische Marmor hüllt seinen Körper in ein weiches Licht. Obwohl die Statue unterlebensgroß ist, wirkt sie trotzdem monumental. Das liegt nicht allein an der frontalen, fast starren Haltung. Vor allem die kraftvolle Spannung des Körpers sorgt für ganz eindringliche Präsenz.

Man hatte im Griechenland archaischer Zeit um 650 v. Chr. damit begonnen, monumentale Marmorstatuen junger Frauen und Männer zu schaffen. Sie werden als "Koren" und "Kuroi" bezeichnet, was soviel bedeutet wie "Mädchen" und "Jünglinge". Kuroi haben stets dasselbe Standmotiv: Der linke Fuß ist nach vorne gesetzt. Die Last des Oberkörpers verteilt sich gleichmäßig auf beide Beine, so dass es zu keiner Gewichtsverlagerung in der Figur kommt. Beweglichkeit, nicht Bewegtheit wird hier dargestellt. Folgerichtig liegen die Arme eng am Körper. Der Blick geht geradeaus. Das Gesicht mit dem "archaischen Lächeln" spricht den Betrachter unmittelbar an.

Der menschliche Körper ist anatomisch genau erfasst. Die Details sind teils naturnah, teils stilisiert wiedergegeben. Dies zeigt, dass es den Griechen um ein ideales, nicht um ein naturalistisches Bild des Menschen ging.

Die Figur wurde 1846 in der Nähe von Korinth, auf dem Gebiet der antiken Siedlung Tenea, entdeckt. Sie diente als Grabstatue und stellte vermutlich den Verstorbenen dar, dessen Andenken so über den Tod hinaus bewahrt werden sollte. Um 560 v. Chr. ist der Kuros von Tenea enstanden.

Nov 2017

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