Die Göttin der Schönheit und der Liebe

 

Gerade dem Bade entstiegen, hat sich die junge Frau noch nicht wieder angekleidet. Ihr Haar ist unter einer Haube versteckt. Den verlorenen linken Arm stützte sie ursprünglich auf einen Pfeiler und betrachtete sich in einem Spiegel, den ihre rechte Hand hielt. Ein gleichmäßiger Schwung durchfährt ihren Körper und lädt dazu ein, die Figur zu umrunden und von allen Seiten zu betrachten.

Wer ist diese Frau, die hier in idealer Schönheit vor uns steht? Ist es eine Sterbliche oder doch eher eine Göttin?

Der Torso wirkt auf uns wie eine neuzeitliche Aktstudie. In seiner Zeitlosigkeit liegt der besondere Reiz. Als reine Studie ist das Werk in der Antike aber nicht denkbar. Vor uns steht Aphrodite selbst, die Göttin der Schönheit. Den Blick des antiken Betrachters lenkte nicht die voyeuristische Lust, sondern die Verehrung der alles beherrschenden Macht der Liebe.

Die wenig mehr als 24 cm hohe Bronzestatuette ist ein Meisterwerk der hellenistischen Bronzekunst. Sie stammt aus der Zeit um 100 v. Chr. und wurde in Beröa in der nordgriechischen Landschaft Makedonien gefunden. Insbesondere die weniger stark korrodierte Rückseite der Figur lässt ihre herausragende Qualität erkennen. Die Augen und Details der Haube waren in Silber eingelegt und kontrastierten so mit der ursprünglich goldglänzenden Bronzeoberfläche.

Sep 2017

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