Münchner König

 

An keinem anderen Werk der Glyptothek sind die Formprinzipien klassischer Skulptur so augenfällig wie beim sogenannten Münchner König, den Ludwig I. im Jahr 1815 in Paris aus der Sammlung Albani erwarb. Damals deutete man die Statue als Darstellung eines mythischen Helden. Die Binde im Haar interpretierte man bisweilen auch als Herrscherattribut. Daher rührt die Benennung als König.

Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass die Figur als römische Kopie eines griechischen Originals ein Zeugnis für die Kunst der klassischen Zeit ist: Der bärtige Mann steht auf seinem linken Bein, das rechte ist in Schrittstellung nach hinten und zur Seite gesetzt. Der dadurch entstehende Schiefstand in der Hüfte wird im Oberkörper durch eine Gegenwendung ausgeglichen. Diese Gewichtsverlagerung innerhalb des s-förmig geschwungenen Rumpfes - der sogenannte Kontrapost - und dazu der Schrittstand der Figur sind Leitthemen der griechischen Klassik.

Aufgrund seines starren Körperbaus, der sich in den hoch aufragenden Beinen und dem frontal ausgerichteten, kastenförmigen Rumpf in besonderer Weise manifestiert, muss man den Münchner König in die Jahre um 460 v. Chr. datieren. Er gehört also in den sogenannten Strengen Stil der frühen Klassik. Die Statue stellte vermutlich den Schmiedegott Hephaistos dar: In der gesenkten rechten Hand hielt er einen Hammer und in der Linken einen Metallbarren.

Sep 2017

Glyptothek München

15. Juni 2013

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