Tod in Triest – Auf den Spuren von Johann Joachim Winckelmann

6. Juni bis 9. Dezember 2018

Eine Ausstellung in den Antikensammlungen

Vor 250 Jahren, am 8. Juni 1768, fand man gegen 10 Uhr morgens in der Osteria Grande an der Piazza San Pietro einen schwer verwundeten Gast auf, der schon sechs Stunden später - nach medizinischer Betreuung, Befragung durch das Kriminalgericht und der letzten Ölung durch einen Priester - verstarb.

Nur durch die Berühmtheit des Opfers wurde die Tat zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle des 18. Jahrhunderts. Johann Joachim Winckelmann war am 9. Dezember 1717 in Stendal als Kind eines Schusters geboren worden. Weil Lehrer schon früh seine Begabung erkannten, konnte der Junge aus ärmsten Verhältnissen eine Lateinschule besuchen, und Stiftungen sowie private Förderer ermöglichten ihm eine vielseitige Bildung. Bei der Arbeit in der Bibliothek des Reichsgrafen von Bünau auf Schloss Nöthnitz sowie im Umgang mit Künstlern und Kunstliebhabern in Dresden entwickelte er neue Ideen zur bildenden Kunst, die rasch sowohl die Aufmerksamkeit des sächsischen Kurfürsten als auch des päpstlichen Nuntius in Sachsen, Alberico Archinto, fanden. 1755 nahm Winckelmann das Angebot Archintos an, nach Rom zu kommen. In Italien bearbeitete er verschiedene Antikensammlungen und hatte etwa Einfluss auf das künstlerische Programm für die Ausgestaltung der Villa des Kardinals Alessandro Albani, bis er 1763 zum Commissario delle Antichità, zum obersten Denkmalpfleger in Rom und im ganzen Kirchenstaat, ernannt wurde. Mit seinen Schriften, die schon bald in alle großen Sprachen Europas übersetzt wurden, legte er erstmals ein entwicklungsgeschichtliches System der antiken Kunst vor. Damit wurde er nicht nur zum Begründer der Klassischen Archäologie und der Kunstgeschichte als Wissenschaften, sondern auch einer der geistigen Urheber des Klassizismus, der in Bayern unter Ludwig I. eine eindrucksvolle Ausprägung fand.

Zahlreiche Leihgaben aus der Neuen Pinakothek in München, von der Winckelmann-Gesellschaft in Stendal, des Museums für Abgüsse Klassischer Bildwerke München und der Münchner Sammlung "Arcadia ca. 1800" sind Teil dieser facettenreichen Jubiläumsausstellung.

Jul 2018

Glyptothek München

15. Juni 2013

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Pompejanum Aschaffenburg

15. Juni 2013

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