Archaische Plastik – Ein monumentaler Anfang

 

In Griechenland begann man in archaischer Zeit um 650 v. Chr. damit, monumentale Marmorstatuen junger Frauen und Männer zu schaffen. Sie werden als „Koren“ und „Kuroi“ bezeichnet, was auf Griechisch soviel bedeutet wie „Mädchen“ und „Jünglinge“. Der Mensch in seiner Lebendigkeit und Eigenständigkeit ist von Beginn an das große Thema der griechischen Großplastik.

Kuroi haben stets dasselbe Standmotiv: Der linke Fuß ist nach vorne gesetzt. Die Last des Oberkörpers verteilt sich gleichmäßig auf beide Beine, so dass es zu keiner Gewichtsverlagerung in der Figur kommt. Beweglichkeit, nicht Bewegtheit wird hier zur Darstellung gebracht. Folgerichtig liegen die Arme eng am Körper an, die Fäuste sind geschlossen. Der Kopf ist frontal nach vorne gewendet, der Blick geht geradeaus. Das Gesicht mit den leicht nach oben gezogenen Mundwinkeln, dem sogenannten archaischen Lächeln, und den scharf umrissenen, vorquellenden Augen spricht den Betrachter unmittelbar an.

Der menschliche Körper ist bis in anatomische Details genau erfasst. Doch zeigen stilisierte Formen wie etwa am Rippenbogen oder an der Bauchmuskulatur, dass es den Griechen stets um ein ideales, nicht um ein naturalistisches Bild des Menschen ging.

Die Kuroi sind nackt: Körperliche Schönheit war für die Griechen ein hoher Wert, der zusammen mit geistigen Vorzügen zum Ideal eines insgesamt vortrefflichen Menschen gehörte. „Kalós kai agathós“ - „schön und gut“ – lautete das griechische Schlagwort dafür.

Dez 2017

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