Bunte Götter
Nach München, Rom,
Kopenhagen, Basel, Amsterdam, Istanbul und Athen
ist
die Ausstellung vom
4.
April bis 1. Juli 2007 im
Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg
zu sehen.
Später wird sie in
Harvard, Los Angeles und Frankfurt gezeigt
Pressezitate
Die antike Architektur und Skulptur war farbig. Das weiß die Fachwelt, ist aber der breiten
Öffentlichkeit wenig bekannt. Im 19. Jahrhundert war die Farbigkeit antiker Architektur und
Skulptur eines der großen Forschungsthemen, das Archäologen, Architekten und Bildhauer beschäftigte.
Das 20. Jahrhundert hat der Farbigkeit lange Zeit wenig Interesse entgegen gebracht. Erst in den letzten
Jahrzehnten gelang es, durch neue Untersuchungsmethoden eine Fülle an Erkenntnissen zur Farbigkeit antiker
Skulptur und Architektur zu gewinnen. Die Ergebnisse dieser Forschungen wurden experimentell erprobt,
das heißt, man versuchte an Abgüssen, die ursprüngliche farbige Fassung zu rekonstruieren.
Die Ausstellung zeigt erstmals seit über 100 Jahren die überraschende und eindrucksvolle Buntheit antiker
Plastik und Architektur. Herausragende Beispiele der ausgestellten farbigen Abgüsse sind die Ägineten
und die Augustus-Statue von Prima Porta.
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