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SUMMARY:Kommende Sonderausstellung: Sammeln mit Stil. Caroline Murat\, Ludwig I. und die Antike
DESCRIPTION:Im März 1826 unterzeichnete Leo von Klenze im Auftrag des bayerischen Königs Ludwigs I. einen Vertrag\, der den Ankauf der Antikensammlung der Gräfin Lipona regelte. Bei der „Lipona“ handelte es sich um Caroline Murat\, die jüngste Schwester Napoleon Bonapartes. Von 1808 bis 1815 herrschte sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann Joachim über das Königreich Neapel. Während dieser Zeit nahm sie an den archäologischen Entdeckungen in ihrem Königreich regen Anteil und führte archäologische Funde in Neapel zusammen. In Pompeji und im Umfeld Neapels initiierte sie sogar selbst Ausgrabungen. So entstand in ihren Gemächern im königlichen Schloss von Neapel Stück für Stück ein privates Antikenmuseum. \n\n\n\nDer vier Jahr nach Caroline Murat geborene Ludwig teilte mit ihr schon als Kronprinz die Begeisterung für die Antike und ebenso die Leidenschaft für das Sammeln antiker Kunstgegenstände. 1804/1805 bereiste er erstmalig Italien\, zeigte sich fasziniert von den in Augenschein genommenen Antiken und war fortan von dem Wunsch beseelt\, diese Schönheit auch nördlich der Alpen in seiner Heimat zu vermitteln. Caroline und Ludwig haben sich auch persönlich gekannt: 1806 nahm sie an der Hochzeit seiner Schwester Auguste Amalie mit dem Stiefsohn Napoleons\, Eugène de Beauharnais\, in München teil. Ludwig weilte zudem wenig später für mehrere Monate in Paris\, wo er mehrfach den Louvre besuchte und wahrscheinlich auch mit Caroline zusammentraf. \n\n\n\nMit dem Untergang Napoleons verloren die Murats 1815 ihr Königreich in Neapel. Caroline gelang es\, sich mit einem Teil ihrer Kunstsammlungen auf habsburgisches Territorium abzusetzen\, wo sie fortan als Gräfin Lipona – ein Anagramm von Napoli – lebte. Aufgrund fehlender Einkünfte sah sie sich alsbald gezwungen\, ihre Kunstgegenstände nach und nach zu verkaufen\, wodurch Ludwig ein Jahr nach seiner Krönung zum König in den Besitz ihrer Antikensammlung gelangte\, die sich seither in München befindet. \n\n\n\nDie Sonderausstellung nimmt den Ankauf der Sammlung Lipona vor genau 200 Jahren zum Anlass\, sich den beiden von der Antike begeisterten königlichen Sammlern anzunähern. Caroline Murat steht dabei als Begründerin der Sammlung im Vordergrund. Ludwig I. wird demgegenüber vor allem in der Rolle des Ankäufers betrachtet\, der damit einen bedeutenden Grundstein für seine Sammlung antiker Kleinkunst und die späteren Staatlichen Antikensammlungen gelegt hat. Erstmalig wird die Sammlung Lipona vollständig präsentiert – und das in einer Atmosphäre\, die das 19. Jahrhundert wieder aufleben lässt. \n\n\n\nDie Ausstellung „Sammeln mit Stil. Caroline Murat\, Ludwig I. und die Antike“ ist in den Staatlichen Antikensammlungen vom 8. Juli 2026 bis zum 17. Januar 2027 zu sehen. \n\n\n\n			\n	Strategenkopf sog. KimonRömische Öllampe aus BronzeApulischer Volutenkrater aus CanosaFresko aus HerculaneumSilbergefäße aus PompejiRotfigurige Amphora mit Ödipus und der SphinxBronzener Silen\n\n\n\n \n\n\n\nAusstellungsdauer: 08.07.2026 – 17.01.2027\n\n\n\nAusstellungsort: Staatliche Antikensammlungen MünchenKönigsplatz 180333 Münchenwww.antike-am-koenigsplatz.mwn.de \n\n\n\nÖffnungszeiten:Di bis So: 10 –17 UhrMi bis 20 UhrEintritt: 6\,- /4\,- €; bis 18 Jahre frei; So 1\,- €
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LOCATION:Staatliche Antikensammlungen\, Königsplatz 1\, München\, 80333\, Germany
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