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SUMMARY:Dauerausstellung Antikensammlungen: das ganze Spektrum antiker „Kleinkunst“
DESCRIPTION:Um sie von der „großen“ Kunst – Architektur\, Skulptur und Malerei – abzusetzen\, hat die Kunstgeschichte für die vielen Ausprägungen kleinformatiger Bildwerke und dekorierter Geräte den Begriff der „Kleinkunst“ geprägt. Entsprechend trugen die Staatlichen Antikensammlungen früher auch den Namen „Museum Antiker Kleinkunst“. \nDass die kleine den Vergleich mit der großen Kunst nicht zu scheuen braucht\, lehrt der Besuch in den Antikensammlungen am Königsplatz. Meisterwerke der Vasenkunst\, der kleinformatigen Skulptur in Bronze oder Terrakotta\, der Goldschmiede- und Steinschneidekunst oder der Glasbläserei werden dem Besucher in didaktisch aufbereiteter Form präsentiert. \n \n\n\n			\n	„Die Schöne“. Junge Frau im safranfarbenen Mantel mit breitem Purpursaum. Terrakotte\, aus Attika\, 300–275 v. Chr.Helm des Denda\nDurch eine Inschrift kennen wir den Namen des ursprünglichen Besitzers dieses Helmes. Um 490 v. Chr.Kykladenidol\nDie einst bemalte weibliche Figur stammt aus der späten Jungsteinzeit. Marmor\, 2600–2400 v. Chr.Netzbecher. Das kostbare Diatretglas diente als Trinkbecher. Aus Köln\, 300–350 n. Chr.Diskobol. Kleinformatige römische Kopie des berühmten Diskuswerfers des Myron. Bronze\, um 200 n. Chr.Teller des Lydos. Das übelabwehrende Antlitz der Medusa sollte alles Böse vertreiben. Aus Athen\, 570/560 v. Chr.
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SUMMARY:Sammeln mit Stil. Caroline Murat\, Ludwig I. und die Antike
DESCRIPTION:Im März 1826 unterzeichnete Leo von Klenze im Auftrag des bayerischen Königs Ludwigs I. einen Vertrag\, der den Ankauf der Antikensammlung der Gräfin Lipona regelte. Bei der „Lipona“ handelte es sich um Caroline Murat\, die jüngste Schwester Napoleon Bonapartes. Von 1808 bis 1815 herrschte sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann Joachim über das Königreich Neapel. Während dieser Zeit nahm sie an den archäologischen Entdeckungen in ihrem Königreich regen Anteil und führte archäologische Funde in Neapel zusammen. In Pompeji und im Umfeld Neapels initiierte sie sogar selbst Ausgrabungen. So entstand in ihren Gemächern im königlichen Schloss von Neapel Stück für Stück ein privates Antikenmuseum. \n\n\n\nDer vier Jahr nach Caroline Murat geborene Ludwig teilte mit ihr schon als Kronprinz die Begeisterung für die Antike und ebenso die Leidenschaft für das Sammeln antiker Kunstgegenstände. 1804/1805 bereiste er erstmalig Italien\, zeigte sich fasziniert von den in Augenschein genommenen Antiken und war fortan von dem Wunsch beseelt\, diese Schönheit auch nördlich der Alpen in seiner Heimat zu vermitteln. Caroline und Ludwig haben sich auch persönlich gekannt: 1806 nahm sie an der Hochzeit seiner Schwester Auguste Amalie mit dem Stiefsohn Napoleons\, Eugène de Beauharnais\, in München teil. Ludwig weilte zudem wenig später für mehrere Monate in Paris\, wo er mehrfach den Louvre besuchte und auch mit Caroline zusammentraf. \n\n\n\nMit dem Untergang Napoleons verloren die Murats 1815 ihr Königreich in Neapel. Caroline gelang es\, sich mit einem Teil ihrer Kunstsammlungen auf habsburgisches Territorium abzusetzen\, wo sie fortan als Gräfin von Lipona – ein Anagramm von Napoli – lebte. Aufgrund fehlender Einkünfte sah sie sich alsbald gezwungen\, ihre Kunstgegenstände nach und nach zu verkaufen\, wodurch Ludwig ein Jahr nach seiner Krönung zum König in den Besitz ihrer Antikensammlung gelangte\, die sich seither in München befindet. \n\n\n\nDie Sonderausstellung nimmt den Ankauf der Sammlung Lipona vor genau 200 Jahren zum Anlass\, sich den beiden von der Antike begeisterten königlichen Sammlern anzunähern. Caroline Murat steht dabei als Begründerin der Sammlung im Vordergrund. Ludwig I. wird demgegenüber vor allem in der Rolle des Ankäufers betrachtet\, der damit einen bedeutenden Grundstein für seine Sammlung antiker Kleinkunst und die späteren Staatlichen Antikensammlungen gelegt hat. Erstmalig wird die Sammlung Lipona nahezu vollständig präsentiert – und das in einer Atmosphäre\, die das 19. Jahrhundert wieder aufleben lässt. \n\n\n\nDie Ausstellung „Sammeln mit Stil. Caroline Murat\, Ludwig I. und die Antike“ ist in den Staatlichen Antikensammlungen vom 8. Juli 2026 bis zum 17. Januar 2027 zu sehen. \n\n\n\n			\n	Strategenkopf sog. KimonRömische Öllampe aus BronzeApulischer Volutenkrater aus CanosaFresko aus HerculaneumSilbergefäße aus PompejiRotfigurige Amphora mit Ödipus und der SphinxBronzener Silen\n\n\n\n \n\n\n\nAusstellungsdauer: 08.07.2026 – 17.01.2027\n\n\n\nAusstellungsort: Staatliche Antikensammlungen MünchenKönigsplatz 180333 Münchenwww.antike-am-koenigsplatz.mwn.de \n\n\n\nÖffnungszeiten:Di bis So: 10 –17 UhrMi bis 20 UhrEintritt: 6\,- /4\,- €; bis 18 Jahre frei; So 1\,- €
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SUMMARY:Hauch des Prometheus – Griechische Terrakottakunst
DESCRIPTION:Abendführung mit Jörg Gebauer
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DESCRIPTION:Abendführung mit Florian Knauß
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SUMMARY:Kindertag
DESCRIPTION:Das erlebst du auf dem Kindertag: \n\n\n\n\nDu erfährst Spannendes zu den griechischen Mythen auf kurzen Führungen. Dein Wissen kannst du danach in einem Quiz beweisen. Es gibt natürlich etwas zu gewinnen!\n\n\n\nWir bieten dir den ganzen Tag über ein buntes\, offenes Programm rund um griechische Helden\, Göttinnen und Ungeheuer.\n\n\n\nAn Kreativstationen stellst du eigene Gipsabgüsse her\, fertigst Metallschmuck und vieles mehr.\n\n\n\nIm Café kannst du dich mit Getränken\, Kuchen und Brezn zu fairen Preisen stärken.\n\n\n\n\nNähere Informationen \n\n\n\n\nFür wen? Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren geeignet\n\n\n\nWo: Staatliche Antikensammlungen\n\n\n\nkeine Anmeldung erforderlich\n\n\n\nInfo: Tel. 089 / 28927-502 (oder -520\, Di\, Do\, Fr)\n\n\n\nIn Kooperation mit dem MPZ.\n\n\n\n\nKosten \n\n\n\nKinder Eintritt frei\, Erwachsene Eintritt 1\,- € \n\n\n\nzzgl. Materialkosten 1\,- bis 5\,- €
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