Skulptur der Klassik – Das Streben nach Ebenmaß und Harmonie

 

Als Zeitalter der Klassischen Kunst wird das 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. bezeichnet. Das ist kein moderner Begriff, schon die Antike sah das so. Bis in römische Zeit hinein galt die Klassik als vorbildliche Stilepoche der griechischen Kunst. Sie verstand den menschlichen Körper als Organismus, in dem einander widerstrebende Kräfte zu einem harmonischen Ausgleich geführt werden sollen.

Die auffälligste Veränderung gegenüber den Skulpturen archaischer Zeit stellt ein neues Standmotiv dar: Während sich bei der archaischen Statue das Gewicht gleichmäßig auf beide Beine verteilte, wird der Rumpf nun vom aufragenden „Standbein“ getragen, während das zur Seite oder leicht nach hinten gesetzte „Spielbein“ nur das labile Gleichgewicht der Figur stabilisiert. Der Oberkörper macht eine Gegenbewegung. Diese neue Stilformel bezeichnet man als „Kontrapost“.

Aus dem veränderten Standmotiv ergeben sich Verschiebungen im Körperbild. Muskeln werden nun gedehnt oder gestaucht. Die Abhängigkeit der Teile voneinander wird dadurch sichtbar. Gleichzeitig gehen verschiedene Partien jetzt fließend ineinander über, die Axialsymmetrie archaischer Zeit wird aufgegeben.

Der Kontrapost und die damit verbundene, den ganzen Körper erfassende Bewegung sind künstlerisches Ausdrucksmittel für Lebendigkeit ganz allgemein. Diese Bewegung ist nicht momenthaft, die Handlung steht nicht im Vordergrund. Durch die Unterscheidung von passiven und aktiven Körperpartien wird deutlich, dass sich der Mensch willentlich gegen Widerstände behauptet.

Dez 2017

Glyptothek München

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Pompejanum Aschaffenburg

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