Sonderausstellung: Caroline Murat, Ludwig I. und die Antike
Abendführung mit Oliver Hülden
Abendführung mit Oliver Hülden
Medusa, Minotauros, Kentauren & Co – Wer kennt sie nicht, die Mischwesen der Antike? Zusammengesetzt aus den Körpern von Menschen und unterschiedlichen Tieren bevölkerten sie die Mythenwelt der griechischen und römischen Antike. Zu sehen ist die Ausstellung im Pompejanum Aschaffenburg vom 28.03. bis zum 31.10.2026.
Um sie von der "großen" Kunst – Architektur, Skulptur und Malerei – abzusetzen, hat die Kunstgeschichte für die vielen Ausprägungen kleinformatiger Bildwerke und dekorierter Geräte den Begriff der "Kleinkunst" geprägt. Entsprechend trugen die Staatlichen Antikensammlungen früher auch den Namen "Museum Antiker Kleinkunst". Dass die kleine den Vergleich mit der großen Kunst nicht zu scheuen braucht, … Weiterlesen …
Im März 1826 unterzeichnete Leo von Klenze im Auftrag des bayerischen Königs Ludwigs I. einen Vertrag, der den Ankauf der Antikensammlung der Gräfin Lipona regelte. Bei der „Lipona“ handelte es sich um Caroline Murat, die jüngste Schwester Napoleon Bonapartes. Von 1808 bis 1815 herrschte sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann Joachim über das Königreich Neapel. Während … Weiterlesen …
Ihrem Gründer und Stifter verdankt die Glyptothek den außergewöhnlichen Rang ihrer Ausstellungsstücke: Ludwig I. (1786–1868), von 1825 bis 1848 bayerischer König, wollte für sein Museum nur qualitativ hochwertige Antiken erwerben. Dass dies auch tatsächlich gelang, war ein Verdienst seines römischen Kunstagenten Johann Martin von Wagner (1777–1858), der ein untrügliches Auge für antike Kunst mit einer … Weiterlesen …